Flucht in die Privatschulen – die Letzten beißen die Hunde
Am heutigen Donnerstag lädt der „Verband Deutscher Privatschulverbände e.V.“ zur Jahrespressekonferenz ein.
Ein Themenschwerpunkt ist eine vom Verband in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage beim
Meinungsforschungsinstitut “forsa” zum Thema „Einstellungen und Erwartungen an das deutsche
Bildungssystem“. Ersten Presseberichten zufolge zeigten die Ergebnisse der Umfrage ein schwindendes
Vertrauen der Bürger in die Schulen in staatlicher Trägerschaft. Nach Ansicht des stellvertretenden Vorsitzenden
der BÜRGERBEWEGUNG PRO NRW, Kevin Hauer, tue sich hier eine tiefer gehende Problematik auf, die
dringend auf die politische Tagesordnung gehöre. Es sei auch eine Folge der verfehlten Einwanderungs- und
Integrationspolitik, dass bestimmte Schulen in bestimmten Regionen für die Familien untragbar geworden seien,
so Hauer:
„Es ist davon auszugehen, dass das Problem weitgehend unter den Tisch fallen wird. Die Schulen in privater
Trägerschaft haben auch und besonders deshalb einen so starken Zulauf, das gilt auch für Nordrhein-Westfalen,
weil die Familien vor Schulen mit unlösbaren Integrationsproblemen fliehen. Auch und besonders die Kinder rot-
grüner Spitzenpolitiker, die für das Einwanderungsdesaster verantwortlich sind, melden ihre Kinder an solchen
Privatschulen an. Das ist für viele Eltern die einzige Möglichkeit, für eine gute Bildung ihrer Kinder zu sorgen.
Wenn deutschsprachige Kinder in Grundschulen bereits in der Minderheit sind, dann werden sie bereits in den
ersten vier Jahren stoffmäßig abgehängt. Multikulturelle Bildungseinrichtungen können kaum noch Inhalte
vermitteln, sondern müssen vor allem zusehen, dass nicht bereits früh der Rütli-Effekt einsetzt. Darüber wird
aber nicht offen gesprochen. Stattdessen gibt es drei Optionen. Die einen ziehen einfach weg und setzen sich
dorthin ab, wo man noch deutsch spricht.
Wer als Gutmensch trotzdem in sozialen Brennpunkten leben will, der Optik wegen, der meldet sein Kind an der
Privatschule an. Und wem für die beiden ersten Optionen die Mittel fehlen, der besucht dann die staatlichen
Schulen. Die Letzten beißen die Hunde, wie der Volksmund das so treffend beschreibt. PRO NRW wird sich in
nächster Zeit verstärkt diesem wichtigen Thema widmen. Es kann nicht sein, dass Bildungsgerechtigkeit vom
Geldbeutel abhängt. Selbstverständlich unterstützt unsere Bürgerbewegung Privatschulinitiativen, allerdings
werden diese nicht die gesellschaftlichen Probleme lösen.“