PRO NRW spricht sich für die Respektierung des Elternwillens aus „Der grüne Schuldezernent Dr. Manfred Beck würde wohl am liebsten aus der Offenen Ganztagsbetreuung für Schüler eine geschlossene Ganztagsbetreuung für Eltern machen“, erklärte jetzt der Fraktionsvorsitzende der Bürgerbewegung PRO NRW in Gelsenkirchen, Kevin Hauer, zu dem Vorstoß des linken Bildungspolitikers, die Pfefferacker- und Urbanschule zum Schuljahr 2013/14 von drei auf zwei Züge zu reduzieren. Was Beck da betreibe, so Hauer, das sei eine unerhörte Bevormundung der Eltern. Mit seiner Maßnahme wolle er die Eltern auf kaltem Wege an der freien Schulwahl hindern, erklärte Hauer: „Wenn es nach den Grünen ginge, dann würden auch in Gelsenkirchen die Eltern gleich mit zwangsbetreut. Weil es Herrn Beck aus anscheinend ideologischen Gründen nicht passt, dass viele Eltern die Beckeradschule wegen des 70-prozentigen Anteils von Schülern mit Migrationshintergrund meiden, sollen nun auch für die Erwachsenen handfeste pädagogische Maßnahmen greifen. Mit der Reduzierung der Züge will Beck anscheinend die Schülerströme in Richtung Beckeradschule lenken.“ Gerade die Grünen und Roten, die ihre Kinder bis in die höchsten Ebenen der NRW- Landespolitik selbst an Privatschulen anmelden, um ein günstiges Lernklima für ihre Zöglinge zu erkaufen, wollen den Eltern, wie jetzt in Buer, die letzte Möglichkeit nehmen, ihren Kindern den Start in das Schulleben zu erleichtern und den Grundstein für eine gute Schulbildung zu legen. Das ist die Doppelzüngigkeit grüner Politik: Man propagiert Multikulti, aber man nimmt einfach nicht zur Kenntnis, was das für die Menschen vor Ort bedeutet. Bei einem Migrantenanteil von 70 %, schlechten Sprachkenntnissen und Eltern, die in einer Parallelgesellschaft leben, wird der Schulstart für immer mehr Schüler zum Albtraum. Statt Grundlagen zu legen, wird die Grundschule zum Ort, an dem man allenfalls noch Sozialkompetenz zu vermitteln versucht. Statt Schülerströme zu kontrollieren, sollte Herr Beck lieber für Schon- und Lernräume für deutsch sprechende Schüler sorgen. Die größeren Fehlstellungen der Einwanderungspolitik können indes leider nicht in Gelsenkirchen gelöst werden. 15.12.11