Unverantwortliche rot-grüne Einwanderungspolitik
„Es ist schon erstaunlich, wie man zwei Jahre lang ohne jeden Erkenntnisgewinn
Politik machen kann. Die Lernfähigkeit von rot-grün tendiert auch in
Gelsenkirchen gegen Null“, kommentierte der PRO-NRW-Fraktionsvorsitzende im
Stadtrat von Gelsenkirchen, Kevin Hauer, die Diskussion über die auslaufende
Regelung zum Bleiberecht für lange in Deutschland lebende Flüchtlinge. Für den
23. November hatten die Fraktionen von SPD und Grünen für die Sitzung des
Sozialausschusses einen mündlichen Bericht der Verwaltung zum Thema
beantragt. In ihren Stellungnahmen machten beide Parteien bereits unmissverständlich
klar, dass sie an einer Verstätigung der Regelung interessiert sind, die im Oktober 2009
vom Stadtrat Gelsenkirchen in einer Resolution gefordert worden ist.
Die 2007 beschlossene Bleiberechtsregelung für langjährig geduldete Flüchtlinge habe das
Asylrecht zur Farce gemacht, bekräftigte Hauer:
„Entweder jemand ist ein Flüchtling und er ist verfolgt oder nicht. Verfolgten Asyl zu gewähren ist ein Akt der
Menschlichkeit. Dauerflüchtlinge, die sich in die soziale Hängematte unseres Staates legen, sich nicht integrieren
und keine Verantwortung gegenüber ihrer Heimat zu übernehmen bereit sind, sind dagegen ein großes
politisches Problem. Die verantwortlichen Politiker sollten sich endlich zu einer restriktiven Abschiebungspolitik
durchringen. Von einer Kommune wie Gelsenkirchen müssten in dieser Frage klare Akzente ausgehen. Statt wie
von Frau Wüllscheidt und Herrn Dworzak geschehen, blumige Erklärungen abzugeben, sollte endlich Klartext
geredet werden:
Wir sind pleite, nicht nur in Gelsenkirchen. Und wer pleite ist, kann nicht das Weltsozialamt spielen.“
Insbesondere die Positionen der Grünen, die in dieser Frage Taktgeber seien, so Hauer, sei haarsträubend:
„Wenn es nach den Grünen ginge, dann würden an die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis zukünftig keinerlei
Bedingungen geknüpft werden. Einwanderer müssen sich nach dem Willen der Grünen nicht integrieren, sie
müssen nicht die Sprache erlernen oder sich in diese Gesellschaft einbringen. Es wäre deshalb für die Grünen
eigentlich nur konsequent, den Integrationsrat abzuschaffen. Denn wenn Integration nicht mehr nötig ist, bedarf
es auch eines solchen Gremiums nicht mehr.“
9.11.11