Bürgerkrieg muss abgewendet werden
Die aktuellen Zahlen zu sozialem Stand und Herkunft von Kindern im Ruhrgebiet unterstreiche das, was seine
Fraktion in den letzten Monaten immer drastischer selbst erlebt habe, erklärte der PRO-NRW-
Fraktionsvorsitzende Kevin Hauer zu einer aktuellen Bertelsmann-Studie: „Der Nachwuchs beherrscht immer
weniger die deutsche Sprache und dieser Anteil an der Bevölkerung gerät zunehmend in Armut. Es ist schon ein
Hohn, wenn gerade großsprecherische Integrationsgipfel tagen und gleichzeitig derartig deprimierende und
gefährliche Befunde zur Kenntnis gebracht werden. Genauso wenig, wie auf Klimagipfeln die Temperatur
beeinflusst wird, regeln Integrationsgipfel das Zusammenleben der Menschen.“
Hauer machte darauf aufmerksam, dass es ein Alarmsignal sei, wenn gut die Hälfte des Nachwuchses, der
Kindertagesstätten in Gelsenkirchen oder Duisburg besuche, nicht deutscher Herkunft sei und in der Regel kaum
Deutsch spreche: „Nur den Multi-Kulti-Phantasten fällt offenbar nicht auf, dass zwischen mangelnder
Integrationsbereitschaft und sozialem Abstieg eine direkte Verbindung besteht.
In Gelsenkirchen wachsen rund 40 % der Jungen und Mädchen unter drei Jahren in
Armut auf – in Münster, mit einer deutlich niedrigeren Migrantenquote, sind dies nur rund
20 %. Diese Mischung aus mangelnder Integration und sozialer Deklassierung ist das
ideale Gemisch für einen Bürgerkrieg, wie wir ihn in Frankreich, Belgien, England und
den Niederlanden bereits erlebt haben. Die sozialschwache deutsche Restbevölkerung in
diesen Krisengebieten, wird sich, wie im benachbarten Brüssel, bald nicht mehr abends
auf die Straße trauen.
Deshalb müssen solche Berichte endlich einmal dazu führen, dass sich auch in der Politik etwas ändert. PRO
NRW wird den nötigen politischen Druck dafür machen. Denn noch lassen sich die sozialen Konflikte, vor denen
wir stehen, durch eine konsequente Einwanderungs- und Integrationspolitik, die Assimilation erwartet,
abwenden.“
02.02.12