Bankrotterklärung des Rechtsstaates
Es sei eine Bankrotterklärung des Rechtsstaates, so der Fraktionsvorsitzende von PRO NRW im Stadtrat von
Gelsenkirchen, Kevin Hauer, dass die Bediensteten der Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen inzwischen um ihr
Leben bangen müssten. Erst kürzlich kam es wieder zu Massenschlägereien in der JVA Gelsenkirchen.
Nachdem auch Wärter von den Gefangenen bedroht worden sind, geht unter den Bediensteten nun die Angst
um, sie selbst könnten Opfer von Gewalt werden. Der Staat, so Hauer, dürfe weder rechtsfreie Räume dulden,
noch Parallelgesellschaften, erst recht nicht in Gefängnissen.
Ein großes Problem wäre gelöst, so Hauer, wenn straffällig gewordene Migranten endlich konsequent
abgeschoben werden würden:
„Es kann einfach nicht sein, dass in deutschen Gefängnissen ein Krieg zwischen Libanesen, Türken und Russen
geführt wird, die sich unter den Augen der Staatsmacht mit Holzlatten, Scherben, Nagelscheren und Fäusten
attackieren. Wenn unser Gemeinwesen noch nicht einmal in der Lage ist, in solch kontrollierten Arealen für
Ordnung zu sorgen, wie dann erst in unseren Straßen und Wohngebieten? Meine Fraktion wird deshalb eine
Resolution in den Stadtrat einbringen, die die Landesregierung auffordert, endlich zu handeln. Migranten, die
selbst in Gefängnissen weiter ihrem kriminellen Treiben nachgehen, haben ihr Gastrecht verwirkt.
Aber die Landesregierung selbst ist offenbar völlig unfähig, für Recht und
Ordnung zu sorgen. Bereits vor drei Jahren lag ihr eine Untersuchung vor,
nach der über 36 % der Häftlinge drogensüchtig seien. Seitdem ist nichts
geschehen. Es wird daher Zeit, dass auch auf landespolitischer Ebene Dampf
gemacht wird. PRO NRW ist mittlerweile die einzige Partei, die sich klar und
deutlich für Recht und Ordnung und gegen die Ausbildung von rechtsfreien
Räumen ausspricht. Diese Position werden wir bald nicht nur auf kommunaler
Ebene, sondern auch auf landespolitischer Ebene in den gewählten
Vertretungen zum Ausdruck bringen.“
Der Rat der Stadt Gelsenkirchen beschließt folgende Resolution:
Die Landesregierung in Düsseldorf hat sich im Sinne der Durchsetzung von Recht und Ordnung dafür
einzusetzen, dass straffällig gewordene Migranten, insbesondere, wenn sie in Justizvollzugsanstalten straffällig
werden, unverzüglich das Land zu verlassen haben. Als Kommune appellieren wir zudem an die
Landesregierung, den Schutz der Justizvollzugsbeamten zu gewährleisten, denen wir als politisches Gremium
unsere uneingeschränkte Solidarität aussprechen. In Gefängnissen darf es keine rechtsfreien Räume geben.
Begründung:
Erst kürzlich kam es wieder zu Massenschlägereien in der JVA Gelsenkirchen. Nachdem auch Wärter von den
Gefangenen bedroht worden sind, geht unter den Bediensteten nun die Angst um, sie selbst könnten nun Opfer
von Gewalt werden. Der Staat darf weder rechtsfreie Räume dulden, noch Parallelgesellschaften, erst recht nicht
in Gefängnissen. Mit der vorgelegten Resolution setzen wir als Stadt ein Zeichen für Rechtssicherheit und
stärken unsere Beamte in den JVAs.
17.10.11